UPDATE: Entwarnung an der Hafenbahn
Der überprüfte Kampfmittelverdachtspunkt an der Hafenbahn hat sich nicht bestätigt.
Es wurde kein Kampfmittel gefunden.
Evakuierungen oder Sperrmaßnahmen sind nicht erforderlich.
Quelle: Facebook / Stadt Rheine
Im Rahmen der laufenden Baumaßnahme an der Hafenbahn ist bei routinemäßigen Sondierungen ein Kampfmittelverdachtspunkt entdeckt worden. Um den Verdacht sicher abzuklären, wird die Stelle am Donnerstag, 18. Dezember 2025, ab 8 Uhr durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst freigelegt. Erst danach kann beurteilt werden, ob tatsächlich ein Kampfmittel vorliegt oder nicht.
Sollte sich der Verdacht bestätigen, wären Evakuierungs- und Sperrmaßnahmen erforderlich. Sensible Einrichtungen, die in dem dann zu evakuierenden Radius liegen würden, werden bereits jetzt seitens der Stadt Rheine, dem Kampfmittelbeseitigungsdienst, den Träger der betroffenen Einrichtungen sowie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste in den Fokus genommen, um im Falle einer Evakuierung vorbereitet zu sein. Die Fürsorge und Sicherheit für Bewohnerinnen, Bewohner sowie Patientinnen und Patienten haben höchste Priorität, und die Zusammenarbeit aller Beteiligten verläuft dabei äußerst konstruktiv und verantwortungsbewusst.
Im Falle eines bestätigten Fundes würden im Laufe des Vormittags auch weitere Sperrungen eingerichtet. Betroffen wären sowohl die unmittelbare Gefahrenzone als auch der angrenzende Bereich, da das dahinterliegende Wohngebiet ausschließlich über den Hörstkamp erreichbar ist, der während der Maßnahmen gesperrt werden müsste. Derzeit wird mit einem Sicherheitsradius von rund 250 Metern um die Verdachtsstelle geplant. Wie bei früheren Einsätzen werden Mitarbeitende der Stadt sowie Einsatzkräfte zu Fuß oder mit mobilen Lautsprecheranlagen durch die betroffenen Straßen gehen, um Anwohnerinnen und Anwohner direkt zu informieren und zum Verlassen ihrer Wohnungen aufzufordern.
Was ist zu tun?
Für die evakuierten Personen ist vorgesehen, das Begegnungszentrum Mitte51 als Sammelstelle zu nutzen.
Haustiere können im Falle einer Evakuierung nicht in die Sammelstelle mitgebracht werden. Da eine mögliche Evakuierung frühzeitig angekündigt wird, wird darum gebeten, für Tiere rechtzeitig einen alternativen Aufenthaltsort zu organisieren. Der öffentliche Nahverkehr würde innerhalb der Sperrzone ebenfalls nicht verkehren. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen werden durch Rettungsdienste oder die Einrichtungen selber evakuiert.
Pflege- oder hilfebedürftige Personen werden über bestehende Hausnotrufsysteme kontaktiert. Zusätzlich wird im Bedarfsfall ein Infotelefon geschaltet, an das sich Betroffene oder Angehörige wenden können, wenn Unterstützung bei einer Evakuierung benötigt wird. Die Stadt bittet außerdem um nachbarschaftliche Achtsamkeit, damit alle hilfebedürftigen Personen rechtzeitig erreicht werden.
Wie lange der Kampfmittelbeseitigungsdienst für die Arbeiten benötigt, lässt sich im Vorfeld nicht sicher einschätzen. Die Dauer einer Entschärfung hängt immer von den örtlichen Gegebenheiten ab und erfordert äußerst sorgfältiges Vorgehen. Ein mehrstündiger Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist möglich. Sobald die Rückkehr in die Häuser und Wohnungen wieder erlaubt ist, werden wir zeitnah darüber informieren; zusätzlich berichten die lokalen Medien fortlaufend über den Stand der Arbeiten. Wichtig ist, dass Anwohnerinnen und Anwohner im Fall einer Evakuierung notwendige Medikamente sowie ausreichend Wasser oder einen kleinen Snack mitnehmen.
Im Falle eines bestätigten Fundes erfolgt die erste Warnung unmittelbar über die NINA-Warn-App. Darüber hinaus informiert die Stadt Rheine über MV online und Radio RST. Fragen oder Hinweise können ab Montag zu den regulären Dienstzeiten der Verwaltung entweder an [email protected] gesendet werden. Personen, die Hilfe benötigen oder ihre Wohnung nicht selbstständig verlassen können, wenden sich ab Montag an das Ordnungsamt unter 05971 939-980.
Radio RST: www.radiorst.de
MV Online: www.mv-online.de








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