Kind missachtet rote Ampel an Bahnübergang – Bundespolizei warnt

Rheine – Am Mittwochnachmittag (29. April) kam es am Bahnübergang Schleußestraße/Friedensplatz zu einer gefährlichen Situation: Ein 12-jähriger Junge versuchte trotz roter Ampel den Übergang zu überqueren.

 

Auf dem Bahnübergang änderte er plötzlich seine Fahrtrichtung und wollte umkehren. Dabei verkeilte sich sein Fahrrad im Gleis und der Junge stürzte. Zeitgleich schlossen sich die Schranken vollständig, sodass er den Übergang nicht mehr verlassen konnte.

 

Ein zufällig anwesender Techniker der Deutschen Bahn erkannte die Gefahr sofort und informierte den Fahrdienstleiter. Dieser leitete umgehend einen Nothalt für eine herannahende Güterzuglok ein.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei klärten den Jungen später gemeinsam mit seiner Mutter eindringlich über die Gefahren im Bahnbereich auf.

 

Wichtige Hinweise der Bundespolizei:

  • Bahngleise nur an vorgesehenen Übergängen und bei geöffneten Schranken überqueren
  • Ampelanlagen unbedingt beachten
  • Züge sind oft schneller und leiser als erwartet
  • Der Luftsog vorbeifahrender Züge ist gefährlich
  • Züge haben einen langen Bremsweg und können nicht ausweichen

Die Bundespolizei appelliert insbesondere an Eltern, ihre Kinder für die Gefahren an Bahnanlagen zu sensibilisieren.

 

Weitere Infos gibt es online bei der Bundespolizei.

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